Der 68er-Kaffee

Telepolis Bio-Espresso zum 50sten Jahrestag der Studentenrevolte

 

 Vor 50 Jahren begann nach der Entstehung der Hippiebewegung im Laufe der1960er Jahre die von linker Gesellschaftskritik getragene Revolte der

jungen Menschen, die Studentenrevolte. Die antiautoritäre, auf Selbstverwirklichung und einen Ausstieg aus dem kapitalistischen System

setzende Hippiebewegung mit Pop-Musik ("I Can't get no satisfaction"), Drogen, freier Sexualität, langen Haaren und lässiger Kleidung hatte den

Boden in der Zeit des Vietnamkriegs ("Make Love, not War") vorbereitet.

 

Sie verband sich mit dem Kampf gegen autoritäre Strukturen in den Universitäten und linken oder marxistischen Befreiungsbewegungen in

vielen Ländern und führte zu einer zunehmenden Politisierung sowie zu einem "Prinzip Hoffnung", dass die Zeit weltweit reif sei, mit konkreten

Utopien eine gerechtere und freiere Gesellschaft aufbauen zu können. Che Guevara, Fidel Castro oder auch Ho Chi Minh wurden gefeiert.

 

Der Vietnam-Krieg war der erste Fernsehkrieg, der sich in der Weltöffentlichkeit abspielte, die 68er Proteste wurden daher auch zu den

ersten, sich viral weltweit verbreitenden Medienereignissen, die auch für Medien inszeniert wurden.

 

Mit dem "68er-Kaffee" wollen wir einen Blick zurückwerfen, auf Träume, Aufbruchswünsche, Utopien und eine Lust auf Revolte und Befreiung, die

sich eher in Form von Nebenwirkungen gesellschaftlich durchgesetzt haben. Heute leben wir in Gedankenwelten der Bewahrung, während

gleichzeitig "disruptive" Veränderungen, wenn auch nur in der Technik und bei Geschäftsmodellen, gefeiert werden. Es wäre, 50 Jahre nach 1968,

wieder an der Zeit, gegen die kapitalistische Monotonie konkrete Utopien eines Aufbruchs zu entwickeln. Das Bild wurde bei einer Demo 1968 in

Berlin gemacht, auf der Che-Guevara-Plakate mitgetragen wurden (Bild: Stiftung Haus der Geschichte/CC BY-SA 2.0). 

 

Es handelt sich um dieselbe Bio-Espresso-Mischung wie vorhergehenden Sondereditionen. Wer am  "Revolutionskaffee" Geschmack gefunden hat - und das haben viele -, wird sich also nicht umstellen müssen.

 


 

Olivenöl Extra Vergine aus der Toskana

Unser 100% reines Olivenöl ist ein Extra Vergine Di Oliva aus der Toskana, dem besten Anbaugebiet, und überzeugt durch seinen niedrigen Säuregehalt von 0,3 Prozent. Verwendet werden ausschließlich Oliven der Sorte Olivastra. Extra Vergine darf einen Säuregehalt von 0,8 Prozent besitzen. Es muss nach der italienischen Klassifikation innerhalb von 24 Stunden nach der Ernte natürlich kalt und mechanisch gepresst werden, um in die höchste Qualitätskategorie eingestuft zu werden. Oft entsprechen die auf dem Markt angebotenen Öle nicht den Anforderungen, sie sind billig, aber nicht gut. Die außergewöhnliche Qualität unseres zarten Öls können Sie schmecken.

 

Mit dem Kauf unterstützen Sie Telepolis, Giancarlo Rossi, die Kleinbauern und Familien, die die Oliven anbauen, und damit auch eine Landwirtschaft, die nicht von Konzernen und ihren Profitinteressen bestimmt wird.

 

Update: Wie schon berichtet, hat es in der Toskana letztes Jahr einen extrem heißen Sommer gegeben, weswegen die Ernte geringer ausfiel und das Öl teurer wurde. Deswegen mussten wir den Preis um 60 Cent heraufsetzen.

 



Über die Telepolis-Kaffee-Edition

Nach den guten Erfahrungen mit der Kaffee-Telepolis-Edition haben wir ein neues Konzept entwickelt und bieten nun zusammen mit Casa de las Americas ausschließlich Bio-Kaffee-Mischungen aus Lateinamerika an, die von Kooperativen oder Kleinbauern kommen, nicht von Großgrundbesitzern oder Konzernen.

 

Für Telepolis-Leser bieten wir Prozente an. Mit dem Kauf der Telepolis-Edition unterstützen Sie nicht nur die Kooperativen und Kleinbauern in Lateinamerika, sondern auch direkt die redaktionelle Arbeit des Online-Magazins Telepolis.

 

Wir haben die Palette erweitert und bieten weitere Produkte von Kleinherstellern und Familienbetrieben an. Für alle Produkte gelten dieselben Bedingungen wie für den Kaffee: Telepolis-Leser erhalten bei Eingabe des Codes Prozente und Telepolis erhält einen Anteil.

 

Überdies arbeiten wir mit den Südbayerische Wohn- und Werkstätten für Blinde und Sehbehinderte (gemeinnützige GmbH) zusammen,

Die SWW und die dort tätigen Sehbehinderten freuen sich über eine anspruchsvollere Arbeit vom Verpacken und Etikettieren über Mahlen und bald Rösten bis hin zur Versandabwicklung. Es kann gelegentlich einmal zu einer Verwechslung von Sorten oder Bohnen/gemahlen kommen. Wir bitten dafür um Nachsicht und um Rücksendung. Wir bemühen uns, möglichst schnell und unkompliziert Ihre Wünsche zu erfüllen.

 

Verpackt ist unser Kaffee in recycelbare und umweltschonende Aromaschutzbeutel aus Kraftpapier, das nach FSC-Richtlinien zertifiziert ist, mit einer Barrierefolie ohne Aluminiumschicht.

 

Wir beginnen mit zwei exklusiven Bio-Sorten, einen  Filterkaffee aus Honduras und einen Espresso aus Brasilien, Peru und Mexiko. Alle Sorten gibt es aus frisch gerösteten Bohnen oder gemahlen. Dazu gibt es eine Sonderedition mit wechselnden Etiketten.

 

 Zum Namen: Das Kulturinstitut Casa de las Americas wurde im Jahr 1959 von Haydée Santamaría in Kuba gegründet. Aufgabe des Instituts ist die Förderung von Autoren, bildenden Künstlern, Musikern, Dramatikern und Literaturwissenschaftlern, Kunst- und Sozialwissenschaftlern aus Lateinamerika und der Karibik sowie die Herstellung von Kulturbeziehungen zwischen den Ländern der Region.

 

Das in Deutschland gegründete Casa de las Americas bietet ausschließlich Bio-Kaffees von Kooperativen und Genossenschaften aus Lateinamerika an.  Damit werden bessere Preise für Kleinbauernfamilien und menschenwürdige Arbeitsbedingungen auf Plantagen in Entwicklungs- und Schwellenländern geschaffen.